Am 17. Juli 2025, dem 27. Jahrestag des Römischen Statuts, bekräftigt die Global Initiative Against Impunity (GIAI) die zentrale Rolle der internationalen Justiz im Kampf gegen Straflosigkeit. Opfer und Überlebende internationaler Verbrechen müssten im Mittelpunkt stehen, mit sicherem und gleichberechtigtem Zugang zu Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.
GIAI warnt vor einer zunehmenden Erosion von Rechenschaftspflicht: Übergangsjustiz werde politisch instrumentalisiert, unabhängige Institutionen attackiert und internationale Verpflichtungen ignoriert. Inmitten dieser Herausforderungen zeige sich der unerschütterliche Einsatz von Überlebenden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Menschenrechtsverteidiger:innen, die trotz Gefahren für Gerechtigkeit kämpfen.
GIAI fordert die internationale Gemeinschaft auf, Justizmechanismen zu stärken, Betroffene aktiv einzubeziehen, UN-Rechenschaftsorgane zu schützen und konkrete Maßnahmen zur Verhinderung schwerer Menschenrechtsverletzungen zu ergreifen, damit Gerechtigkeit weltweit wirkt.
Zum Originaltext des Statements: FIDH