Internationale Liga für Menschenrechte

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Israel/Iran: Sofortige Deeskalation des Konflikts und Schutz der Zivilbevölkerung

Mittwoch, 16. Juli 2025

Die Internationale Föderation für Menschenrechte (FIDH) und ihre iranische Mitgliedsorganisation LDDHI zeigen sich alarmiert über die militärische Eskalation zwischen Israel und Iran. Sie verurteilen Israels großangelegten Angriff auf über 100 Ziele in Iran als völkerrechtswidrig sowie die gezielte Tötung von Zivilpersonen in beiden Ländern. Auch Iran reagierte mit Angriffen, während beide Seiten weitere Gewalt angekündigt haben.

FIDH und LDDHI fordern ein sofortiges Ende der Gewalt und betonen, dass gezielte Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur klar gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen. Israels Berufung auf „präventive Selbstverteidigung“ sei unzulässig. Das iranische Atomprogramm unterliegt internationaler Kontrolle, Israels Vorgehen untergräbt das globale Nichtverbreitungsregime.

Die Organisationen appellieren an den UN-Sicherheitsrat und die Generalversammlung, entschlossen zu handeln, um die Eskalation zu stoppen, Verstöße zu untersuchen und rechtliche Konsequenzen einzuleiten.

Zum Originaltext des Statements: FIDH