Paris/Brüssel, 24. Juni 2025. Mit dem Verhandlungsmandat zu „Omnibus I“ schwächt der EU-Rat zentrale Vorgaben des Green Deals. Menschenrechts- und Umweltorganisationen wie FIDH, LDH und Oxfam warnen vor massiven Rückschritten bei unternehmerischer Sorgfalt und Klimaschutz.
Künftig sollen nur noch Großkonzerne mit über 5.000 Mitarbeitenden und 1,5 Milliarden Euro Umsatz Berichtspflichten erfüllen. Auch die Haftung wird ausgehöhlt, und Klimapläne können bei „unverhältnismäßigem Aufwand“ ignoriert werden. Besonders kritisiert wird der Einfluss von Lobbygruppen und das Schweigen der französischen Regierung.
Die NGOs fordern das EU-Parlament auf, diese Rückschritte zu verhindern und am Schutz von Menschenrechten und Umwelt festzuhalten.
Zum Originaltext des Pressestatements: FIDH