Internationale Liga für Menschenrechte

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Spendenaktion erfolgreich – Abdallah Abu Rahma vor Inhaftierung bewahrt

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Der palästinensische Menschenrechts- und Friedensaktivist Abdallah Abu Rahma war vom israelischen Besatzungsgericht in Ofer zu fünf Monaten Haft mit Bewährung verurteilt worden. Die Internationale Liga für Menschenrechte hatte gemeinsam mit weiteren Unterstützer*innen zur Solidarität mit Abdallah und Spenden aufgerufen, um ihn vor der Haft zu bewahren.

Abdallah Abu Rahma wurde aufgrund seiner gewaltfreien Widerstandsaktivitäten gegen die Besatzung und seines zivilen Ungehorsams gegenüber den Militärs der Besatzer immer wieder festgenommen und festgesetzt. Diesmal bestand die einzige Möglichkeit, der Inhaftierung zu entgehen, in der Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Schekel, das entspricht 6.200 Euro, bis zum 2. Juni 2019.

Die Liga hat am 20. April Spendenaufrufe auf dem Ostermarsch in Berlin verteilt. Bis zum 26. April war bereits die Summe von 9295 Euro gespendet worden, so dass nicht nur Abdallahs Haft abgewendet werden konnte, sondern noch seine Anwaltskosten gedeckt werden können. Wir bedanken uns bei allen, die gespendet haben!

Über Abdallah Abu Rahmah

Im Jahre 2008 wurde Abdallah Abu Rahmah gemeinsam mit Mohammed Khatib vom Bürgerkomitee des palästinensischen Dorfs Bil’in und Vertreter*innen der Israeli Anarchists Against The Wall im Haus der Kulturen der Welt in Berlin die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte verliehen.
Gewürdigt wurde der gemeinsame gewaltfreie Widerstand israelischer und palästinensischer Menschenrechts- und Friedensaktivist*innen gegen die von Israel auf besetztem palästinensischen Gebiet errichtete „Trennmauer“, die nicht nur Israelis, sondern wesentlich auch Palästinenser*innen von Palästinenser*innen trennt.

Abdallah und Madgida Abu Rahma haben vier Kinder.

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