Internationale Liga für Menschenrechte

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Auszeichnung für mutige Kurdin. Leyla Imret, Bürgermeisterin von Cizre/Türkei, mit Carl-von-Ossietzky-Medaille 2018 geehrt.

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Ein Porträt von Rolf Gössner in „Ossietzky“ Nr. 25/2018

Im Nachgang zur Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2018 der Internationalen Liga für Menschenrechte an die kurdische Kommunalpolitikerin Leyla Imret und den Diplom-Sozialarbeiter Ottmar Miles-Paul hier ein Beitrag aus der neuesten Ausgabe von „Ossietzky“ zu der bewegten und bewegenden Geschichte von Leyla Imret.

Alle Informationen zur Verleihung finden Sie unter //ilmr.de/festliche-verleihung-der-carl-von-ossietzky-medaille-2018

Ossietzky Zweiwochenschrift für Politik/Kultur/Wirtschaft „Ossietzky“ Nr. 25 v. 22.12.2018: //www.ossietzky.net/

Auszeichnung für mutige Kurdin

Leyla Imret, Bürgermeisterin von Cizre (Türkei), mit Carl-von-Ossietzky-Medaille 2018 geehrt

Von Rolf Gössner

Die kurdische Kommunalpolitikerin und Bürgermeisterin Leyla Imret aus Cizre in der Türkei ist kürzlich von der Internationalen Liga für Menschenrechte mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2018 ausgezeichnet worden. Die Verleihungsfeier fand im Grips Theater Berlin statt. Zusammen mit Imret hat auch der Diplom-Sozialarbeiter Ottmar Miles-Paul aus Kassel, ehemaliger rheinland-pfälzischer Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen, die Medaille erhalten. In der Begründung der Liga heißt es: „Mit ihrem herausragenden Engagement setzen sich beide Auszuzeichnende mit allem Nachdruck für die Rechte benachteiligter und unterdrückter Menschen ein; sie lenken damit den Blick der Öffentlichkeit auf die soziale und politische Ausgrenzung und Unterdrückung von Minderheiten.“

Die nach dem Publizisten, Pazifisten und Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky benannte Medaille verleiht die Liga schon seit 1962. Ausgezeichnet werden Personen oder Gruppen, die sich durch Zivilcourage und herausragendes Engagement um die Verwirklichung und Verteidigung der Menschenrechte und des Friedens verdient gemacht haben. 2016 zeichnete die Liga das Seenotrettungsprojekt SOS-Mediterranee und den Dokumentarfotografen Kai Wiedenhöfer aus, 2014 den Whistleblower Edward Snowden, die Filmregisseurin Laura Poitras sowie den Journalisten Glenn Greenwald.

Zurück zu Leyla Imret, einer ganz außergewöhnlichen jungen Frau, deren bisheriges bewegtes Leben sich im kurdischen Südosten der Türkei, dann überwiegend in Norddeutschland, danach wieder in der Türkei abgespielt hat. Wie kam es dazu?

Fortsetzung des Textes (pdf)

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