18.11.2025 – Ende Oktober verabschiedeten die Mitglieder der Internationalen Föderation für Menschenrechte (FIDH) auf ihrem 42. Kongress in Bogotá mehrere neue Resolutionen. Diese Resolutionen behandeln ein breites Themenspektrum, von übergreifenden Fragen wie der Dekolonisierung und der Notwendigkeit eines gerechten Übergangs zu einer menschenrechtsbasierten Weltwirtschaft bis hin zu länderspezifischen Anliegen. Sie aktualisieren die wichtigsten Anliegen der Föderation und geben die Richtung für das Internationale Büro der FIDH für die nächsten drei Jahre vor. Einige der Resolutionen lauten:
Die FIDH bekennt sich zu einem dekolonialen Ansatz für die Verteidigung der Menschenrechte.
Die FIDH fordert einen globalen Systemwandel.
Die FIDH fordert die Regierung der Vereinigten Staaten auf, den Kampf gegen Drogen nicht länger als Rechtfertigung für einseitige Maßnahmen und unverhältnismäßige Gewaltanwendung in Lateinamerika zu instrumentalisieren.
Die FIDH fordert die Regierung Ecuadors auf, die Repressionen zu beenden.
Die FIDH fordert die kanadische Regierung auf, die Gesetzesentwürfe C-2 und C-12 zurückzuziehen, die einen beispiellosen Rückschritt bei den Rechten von Migranten darstellen.
Zum Originaltext: FIDH
