Internationale Liga für Menschenrechte

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Nepal: Forderung nach Rechenschaftspflicht für das harte Vorgehen gegen Proteste, Ende der digitalen Unterdrückung und des Polizeigewaltmissbrauchs

Montag, 15. September 2025

Am 9. September 2025 verurteilten FIDH, OMCT und weitere Partnerorganisationen das gewaltsame Vorgehen der nepalesischen Behörden gegen friedliche Proteste. Auslöser waren landesweite Demonstrationen junger Menschen gegen Korruption und ein Regierungsverbot von 26 sozialen Medien. Sicherheitskräfte setzten scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein, mindestens 19 Menschen wurden getötet und Hunderte verletzt.

Die Gewalt stellt einen eklatanten Bruch mit der nepalesischen Verfassung und internationalen Menschenrechtsstandards dar. Statt friedliche Kritik zu unterdrücken, müsse die Regierung die Rechte ihrer Bürger*innen schützen.

Zum Originaltext des Statements: FIDH