Paris/Seoul, 2. Juli 2025. Die Internationale Föderation für Menschenrechte (FIDH) und die Transitional Justice Working Group (TJWG) zeigen sich enttäuscht über die mangelnde Beantwortung ihres menschenrechtlichen Fragebogens durch die beiden führenden Kandidaten der südkoreanischen Präsidentschaftswahl.
Der neu gewählte Präsident Lee Jae-myung beantwortete nur pauschal drei von acht Themenbereichen, Kim Moon-soo reagierte lediglich auf vier Fragen zum Thema Nordkorea. Dagegen gaben die weniger erfolgreichen Kandidaten Lee Jun-seok und Kwon Young-guk umfassende Antworten.
FIDH und TJWG rufen Präsident Lee dazu auf, die angesprochenen Menschenrechtsfragen ernst zu nehmen und in seine Regierungspolitik aufzunehmen.
Zum Originaltext des Statements: FIDH