Internationale Liga für Menschenrechte

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FIDH verurteilt die Ablehnung der wichtigsten Menschenrechtsempfelungen durch den Iran

Dienstag, 22. Juli 2025

Genf, 1. Juli 2025. Die Internationale Föderation für Menschenrechte kritisiert scharf, dass der Iran mehr als die Hälfte der Empfehlungen im Rahmen der UN-Menschenrechtsüberprüfung abgelehnt hat. Besonders betroffen sind Forderungen zur Abschaffung der Todesstrafe, zur Gleichstellung der Geschlechter, zur Meinungsfreiheit und zum Schutz von Minderheiten und Aktivist:innen.

Alle 38 Empfehlungen zur Todesstrafe, darunter ein Hinrichtungsmoratorium, wurden ignoriert. Auch Reformen gegen Zwangsverschleierung und geschlechtsspezifische Gewalt lehnte die Regierung ab.

FIDH forderte Iran auf, seine Haltung zu überdenken und rief die UN-Mitgliedsstaaten zum Druck auf Teheran auf.

Zum Originaltext des Statements: FIDH